Mrz
08

Frage der Woche: Hallo, ich habe einen SBF See sowie SRC und ca. 650sm teilweise durch Kojencharter, habe aber auch schon 3 mal mit meiner Familie gechartert (Ostsee, Mittelmeer). Mir wird regelmäßig eingeredet, dass man mit SBF See nicht chartern darf bzw. sollte und die Vercharterer diesen Schein gar nicht mögen. Das entspricht nicht meiner Erfahrung! Gibt es irgendwelche Regeln, Gesetze…, die mich dazu überzeugen könnten, weitere Scheine zu machen?

Als Skipper einer Charteryacht benötigen deutsche Staatsbürger den Sportbootführerschein See. Alle weiteren Segelscheine sind Zusatzqualifikationen auf freiwilliger Basis. Mit dem Besitz des SRC-Funkzeugnisses erfüllen Sie zusätzlich die in einigen Ländern geltende Funkscheinpflicht (zu dem SRC-Funkzeugnis finden sich bereits Details und Antworten an anderer Stelle im Blog). Somit erfüllen Sie die gesetzlichen Bestimmungen.

An Überseezielen (z.B. Karibik, Pazifik, Indischer Ozean) besteht keine Führerscheinpflicht, dort wird lediglich eine Auflistung Ihrer Segelkenntnisse und bisherigen Segel-, Mitsegel- bzw. Charteraktivitäten auf einem entsprechenden Formular des Vercharterers verlangt.

Entscheidend für einen sicheren und reibungslosen Ablauf Ihrer Yachtcharter ist, dass Sie als Skipper neben dem Erwerb des Sportbootführerscheines See (und ggf. weiterführender Segelscheine) auch über ausreichende praktische Erfahrung zum Führen einer Segelyacht entsprechender Größe in den jeweiligen Gewässern verfügen und sich selbst und Ihrer Crew dies zutrauen.

Diese Frage wurde von unserem VDC-Yacht-Charter-Experten Thomas Scheutzel, Trend Sailing GmbH beantwortet.


Jan
07

Frage: Wo liegen die Besonderheiten beim Katamaran-Segeln?

1. Hohe Sicherheit durch Stabilität und aufrechtes Segeln

Ein Zweirumpfboot segelt aufrecht, das heisst, die dem Segler so lieb gewonnene Krängung hat der Kat nicht; er zeichnet sich durch Familienfreund-lichkeit und Komfort aus und bietet Segelneulingen und alten Hasen Stabilität auf dem Wasser.Vor allem vor Anker liegend gibt es kein Rollen und stetiges Aufschaukeln. Dies ist besonders in Gebieten, in denen der Hafen nicht allabendlich angesteuert wird, von enormem Vorteil. Kein Wunder also, dass die Karibik, Seychellen und Polynesien in immer stärkerem Maße von Kats bevölkert werden. Eine Yacht rollt bereits bei geringem Wellengang, der Kat hingegen liegt ruhig und die Crew kann entspannt das Leben an Bord geniessen.

2. Ein unvergleichliches Raumangebot unter und an Deck

Im Zweirümpfer ist unvergleichlich mehr Platz als im und auf dem Monohull. Die Rümpfe, in denen sich die Kabinen und Nasszellen befinden, sind in der Regel mit einem Decksalon verbunden, die Pantry der bareboat-Charterversionen ist zumeist im geräumigen Salon untergebracht. Das Miteinander der Crew findet auf demselben Niveau statt. Wer kocht, ist nicht von seinen Mitseglern getrennt, sondern hat genauso wie die Cockpitbewohner alles im Blick. Der Rundumblick erlaubt es, zu jeder Zeit im Schiff verschwinden zu können und dennoch nichts zu verpassen. Speisen bleiben auch während des Segelns auf dem Tisch stehen, und vom Salon gelangt man mit einem einzigen Schritt ins Cockpit.

3. Ein hohes Geschwindigkeitspotential
Im Gegensatz zur Yacht mag der Multihull möglichst wenig Gewicht. Je geringer die Verdrängung, umso schneller segelt er. Das gilt auch für die Zuladung. Für die Stabilität sorgen Stummelkiele oder Schwerter. Der Lieblingskurs des Katamarans ist raumschots, deswegen sollte man lieber schneller segeln, statt Höhe zu schinden: >velocity made good< heisst es beim multihull.
Ein durchgelattetes Grosssegel entspricht den Erwartungen an den Mehrrümpfer, obwohl es mittlerweile Kats mit Rollgross gibt, die jedoch die Ausnahme bilden und sich nicht durchsetzen werden, weil sie dem ‚Geist‘ des Multis widersprechen. Ein moderner Multihull sollte leicht zu handhaben sein, beim Segel bergen fällt das Gross in die Lazyjacks, beim Segel setzen hilft auf neueren Raumschiffen oftmals eine elektrische Winsch.

4. Ankern
Den grösseren Schwojkreis des Kats kann man durch den Einsatz eines Hahnepots’ deutlich verringern. Per Stopperstek werden zwei Festmacherleinen dicht nebeneinander an der Ankerkette befestigt und mit viel Lose an einer Klampe am Bug des Steuerbord- und Backbordrumpfes belegt. Anschließend fiert man die Ankerkette, bis Zug auf die Festmacherleinen kommt. Der Kat bleibt nun optimal im Wind liegen und zudem hat man die Ankerwinsch völlig entlastet. Die Festmacher müssen allerdings so lang bemessen sein, dass jederzeit Kette nachgelassen werden kann. Auf modernen Charterkatamaranen liegen diese Leinen schon bereit.

5. Kosten
Hafengebühren sollte man erfragen, um Überraschungen vorzubeugen. Ein Kat benötigt nun mal viel Platz und mancher Hafenmeister berechnet nicht nur die Länge, sondern auch die Breite des Schiffes. Oftmals kommt einem der geringe Tiefgang zugute und an flacher Stelle, wo eine Kielyacht nicht mehr hingelangt, findet der Multihull seinen sicheren Platz.
Zwei Motoren bieten den Vorteil, den Kat ausgezeichnet manövrieren zu können, müssen jedoch auch betankt werden.

Keine Angst vor Katamaranen!
Sicherheit ist ein wesentlicher Punkt, der durch die Jahrzehnte im Blickfeld blieb und verbessert wurde. Heute angebotene Charter- Katamarane sind sichere und stabile Konstruktionen. Rechtzeitiges Reffen ist allerdings angesagt, da der Druck im Segel nicht ‚gefühlt‘ wird. Dabei segelt der Kat mit gerefftem Tuch oftmals besser und hat weniger Abdrift, mehr Vortrieb. Also lieber einmal mehr reffen und wieder ausreffen als darauf hoffen, dass der Wind bald wieder abflaut!

VDC-Geschäftsstelle www.vdc.de


Jan
07

Charterversicherungen

Reise-Rücktrittskosten-Versicherung /Charter-Rücktrittskosten-Versicherung
Eine Reise-Rücktrittskosten-Versicherung ist bei Buchung einer Reise abzuschließen und schützt Sie für den Fall, dass Sie Ihre Reise aus persönlich bedingten Gründen nicht antreten können. Die Charter-Rücktrittskosten-Versicherung hat den gleichen Inhalt wie jede normale Reise-Rücktrittskosten-Versicherung, nur angepasst an die speziellen Bedürfnisse des Charterns. So können hier Kosten ersetzt werden, die durch den Ausfall des Skippers oder eines Crewmitgliedes entstehen. Beispielsweise kann die kurzfristige Erkrankung des Skippers (oder eines Familienmitgliedes)
vor Reiseantritt zum Ausfall des gesamten Törns führen, ebenso wie die Erkrankung des Skippers während der Fahrt.
Unser Tipp: Achten Sie darauf, dass die gesamte Crew mitversichert ist. Zu den Details fragen Sie Ihren Vercharterer.
Charter-Kautionsversicherung
Die Charter-Kautionsversicherung deckt die Kosten ab, die durch Schäden an der Yacht entstehen, bei denen die geleistete Kaution einbehalten wird. Nicht selten entsteht bei Schadensfall Uneinigkeit darüber, warum der Skipper allein das Kautionsrisiko tragen soll. Auch bei Schäden, die beispielsweise durch ein Crewmitglied verursacht worden sind. Gegen den Einbehalt der Kaution können sich Skipper und Crew jedoch versichern. In jedem Fall bleibt eine – geringe – Selbstbeteiligung zu zahlen.
Unser Tipp: Treffen Sie eine schriftliche Vereinbarung, nach der alle Crewmitglieder und der Skipper anteilig entweder die Kautionsversicherung
zahlen oder die (eventuell) fällige Kaution tragen.
Die Kautionsversicherung kann – je nach Anbieter – nicht nur für eine bestimmte Charter gelten, sondern unbeschränkt und für ein ganzes Jahr. Zu empfehlen ist diese Versicherung vor allem in Charterrevieren, wo eine hohe Kaution verlangt wird. Die Kosten berechnen sich nach der zu versichernden Kautionshöhe.
Als Skipper obliegt Ihnen eine große Verantwortung. Sobald irgendein Schaden entsteht, haftet der Skipper zunächst allein und umfassend.
Hiergegen kann man sich jedoch ausreichend absichern:
Skipper-Haftpflichtversicherung
Die Skipper-Haftpflichtversicherung stellt eine Zusatzversicherung dar. Sie tritt dann ein, wenn die Haftpflichtversicherung der Charteryacht
Sicherheitslücken aufweist und nicht greift. Versichert sind – je nach Anbieter – Schäden, die
• der Skipper oder
• Crewmitglieder z.B. in ihrer Funktion als Rudergänger verursachen.
Abgedeckt werden Schäden, die Sie
• anderen Personen (auch Crewmitgliedern!) oder
• fremden Gegenständen (ausgenommen das gecharterte Schiff, siehe unter „Kautionsversicherung“) zufügen und
• die nicht komplett von der vorhandenen Haftpflichtversicherung abgedeckt sind.
Die Haftpflichtversicherung, die für das Schiff in einer (Ihnen in der Regel unbekannten) Form besteht, greift zudem im Falle der „groben Fahrlässigkeit“ oft nicht.
Unser Tipp: Achten Sie darauf, dass auch grobe Fahrlässigkeit mitversichert ist! Dies ist dringend zu empfehlen und wird von einigen Yachtversicherern auch angeboten.
Unser Tipp: Sollten Sie Ihren Törn als Einzelbucher oder als Crew mit „gemietetem Skipper“ planen, erkundigen Sie sich nach der Versicherung Ihres verantwortlichen Skippers!!
Wir empfehlen den Abschluss einer Skipper-Haftpflichtversicherung.
Skipper-Unfallversicherung
Die Skipper-Unfallversicherung tritt bei Unfallkosten für Invalidität und vorübergehende Unfallfolgen – ohne Rücksicht auf eigenes oder fremdes Verschulden – ein. Meistens deckt die private Haftpflichtversicherung gewisse Schäden mit ab. Es besteht jedoch eine nicht unerhebliche Grauzone hinsichtlich der Abdeckung einiger Schäden. Hier bedarf es einer genauen Information hinsichtlich des erfassten Risikos, bevor der Chartertörn beginnt. Auf folgendes ist zu achten:
• greift die Haftpflicht auch dann, wenn kein Verschulden vorliegt?
• sind Familienmitglieder mit umfasst?
• tritt die Haftpflicht auch – und wenn ja in welchem Umfang – im Ausland ein?
• sind sogenannte „gefahrengeneigte Sportarten“ ausgeschlossen (Hochseesegeln zählt meistens dazu)?
• werden Bergekosten in ausreichendem Umfang erfasst und auch dann, wenn kein Personenschaden vorliegt, sondern durch die Bergung verhindert wurde?
Wichtigster und kostenintensivster Faktor sind vor allem die Bergungskosten. Diese sind bei den gängigen Unfallversicherungen selten erfasst, können also nur durch eine spezielle Skipper-Unfallversicherung abgedeckt werden. In Anbetracht einer kompletten Absicherung, ist der Abschluss der Skipper-Unfallversicherung grundsätzlich zu empfehlen.
Charter-Folgeschadenversicherung
Die Charter-Folgeschadenversicherung tritt dann ein, wenn das Charterschiff aufgrund eines Schadens, den Sie verursacht haben, für den nächsten Törn nicht rechttzeitig zur Verfügung stehen kann. Für den Charterausfall können Sie aufgrund des Chartervertrages oder gesetzlich in Regress genommen werden. Dieses Risiko wird von einer Skipper-Haftpflichtversicherung eventuell nur zum Teil abgedeckt. Das verbleibende Restrisiko deckt die Charterfolgeschadenversicherung ab.

Charter-Beschlagnahmeversicherung
Bei tatsächlichen oder vermuteten strafrechtlichen Tatbeständen kann von der Behörde das Schiff an die Kette gelegt werden. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn vermutet wird, dass der Skipper, ein Crewmitglied oder die Charteragentur vor Ort in kriminelle Handlungen verwickelt sind.
Durch die vom Versicherer hinterlegte Strafkaution kann eine einstweilige Verschonung von Strafverfolgungsmaßnahmen erreicht werden. Eine Beschlagnahme kann für Sie erhebliche finanzielle Folgen haben, wenn das Schiff für eine weitere Charter nicht zur Verfügung steht.
Unser Tipp: Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrer Charteragentur, ob eine Beschlagnahmeversicherung in Ihrem Charterrevier sinnvoll ist.
Sicherungsschein und Kreditversicherung
Die VDC e.V. hat bereits vor Jahren mit einem bekannten Versicherungsmakler eine besondere Insolvenz- und Partnerversicherung entwickelt. Dieser Sicherungsschein schützt in den meisten Fällen die Zahlungen der Charterkunden im Falle der Insolvenz der deutschen Agentur und des versicherten ausländischen Veranstalters.
Allgemeines:
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Versicherung für Sie die Richtige ist, so erkundigen Sie sich bei Ihrer VDC-Agentur, die Revier und Vercharterer gut kennen.
Die Mitglieder der Vereinigung Deutscher Yacht-Charterunternehmen
empfehlen sich für Ihren nächsten Wassersport Urlaub.


Jan
07

Revierinformationen Türkei

Anreise
Die Anreise erfolgt mit Charterflügen von allen größeren Städten Deutschlands aus ganzjährig nach Antalya. Die Transferzeiten betragen nach Göcek etwa dreieinhalb Stunden, nach Marmaris etwa vier Stunden. Im Sommer (Mai bis Ende Oktober) gibt es auch Flüge nach Dalaman (Transferzeit nach Göcek etwa 30 Minuten, Marmaris etwa eineinhalb Stunden) oder nach Bodrum oder Izmir (Transferzeit nach Cesme etwa 45 Minuten). Mit Linienflügen kommt man via Istanbul zu allen Destinationen.
Einreise
Es genügt ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Beim Personalausweis bekommt man bei der Einreise eine gestempelte Einreisekarte, die bei der Ausreise unbedingt wieder vorgelegt werden muss! Einreisende mit deutschem Pass benötigen kein Kurzvisa! Einreisende einiger anderer Nationen benötigen (wie z.B.: Österreich) ein Kurzvisa, das man gegen Bezahlung an jeder Grenzstelle, wie Flughafen oder Einreisehafen unproblematisch bekommt.
Wassersportrevier
Ab Marmaris werden nach wie vor die meisten Charteryachten angeboten. In den letzten Jahren hat sich Göcek, in der schönen Bucht von Fethiye zu einem weiteren großen Ausgangshafen entwickelt (der Flughafen Dalaman ist in nur 20 Minuten erreichbar) ohne seinen Charme als kleiner, beschaulicher Küstenort verloren zu haben. Allein die große Bucht von Fethiye bietet mit Göcek einige gut ausgebaute Marinas und über 50 schöne Buchten, von denen einige auch über eine Bewirtschaftung verfügen. Von Göcek empiehlt sich ein Törn Richtung Osten über Kas, Kalkan,
Gökovareede bis Finike. Ab Marmaris sind Törns nach Osten Richtung Fethiye, wie auch zur Halbinsel Datca bis Bodrum sehr reizvoll. Weitere
interessante Ausgangshäfen sind Bodrum und Cesme. Im Sommer überwiegt an der türkischen Südküste (Marmaris bis Antalya) ein mäßiger bis steifer Süd-/ Südwester mit 3 bis 5 Bft in den Nachmittagsstunden. Bei Sonnenuntergang nimmt der Wind stark ab, so dass man in den Buchten ruhig übernachten kann. An der türkischen Ostküste (Cesme / Izmir bis Bodrum / Marmaris) herrscht im Sommer der Meltemi – ein durchaus starker – Nordwind vor.
Wassersportrevier
WICHTIG: Es ist grundsätzlich (bei hohen Strafen) verboten Abwässer in Marinas oder Buchten abzulassen!!
Preise / Lebenshaltung
Die Türkei galt lange Zeit als „Billigland“. Die Einkaufspreise einheimischer Produkte und Lokale sind allgemein noch günstig. Die Spritpreise haben
inzwischen unser Niveau erreicht. Die Verköstigung in den Buchten ist oft teuer und sollte grundsätzlich hinterfragt werden. Westliche Produkte
werden immer mehr angeboten, sind aber im Vergleich teurer als bei uns.
Marinas
Die wenigen türkischen Marinas sind sehr gut ausgebaut und haben guten europäischen Standard. In den öffentlichen, kleineren Häfen gibt es inzwischen oft auch Strom und Wasser. WC + Duschanlagen können gegen eine geringe Gebühr benutzt werden.
Buchten
Die türkische Küste ist aufgrund seiner schönen zahlreichen Buchten ein ideales Ankerrevier. Der Grund fällt am Ufer meist sehr stark ab, so dass man oft in Tiefen über 20 Meter ankern muss. Ein „Schwojen“ ist daher in keinem Fall ratsam. Besser macht man es wie die Einheimischen, die sich vor Anker liegend mit ein bis zwei sehr straffen Landleinen sichern.
WICHTIG: Nicht über 25 m Tiefe ankern, da viele Ankerwinschen damit überlastet sind und die Sicherungen rausfliegen. In vielen Buchten gibt es abenteuerliche, dafür kostenlose, hölzerne Restaurantstege mit Mooringleinen.
Anlegen
In der Türkei wird, wie in vielen anderen Ländern am Mittelmeer, „römisch-katholisch“ angelegt, das heißt mit dem Heck zur Pier. Meist sind Mooringleinen vorhanden, welche von einem Marinamitarbeiter gereicht werden. Manchmal muss man auch im Hafen einen Buganker ausbringen.
Wetterberichte
Eine gute Wettervorhersage bietet www.poseidon.ncmr.gr/weather_forecast.html. Vor Ort hängt in jeder Marina / Hafenamt eine Wettervorhersage aus.
Führerscheine
In der Türkei gelten die Vorschriften für Deutsche wie auf deutschen Gewässern, das heißt der Sportbootführerschein See ist vorgeschrieben. Viele Vercharterer verlangen zusätzlich einen Küstensegelschein.
Gebühren
Für das Befahren der türkischen Gewässer benötigt man ein Transitlog. Bei Charteryachten ist es entweder im Charterpreis (sehr selten) inklusive oder wird am Charterstützpunkt berechnet. Weitere öffentliche Gebühren gibt es nicht.

Wichtige Telefonnummern
Türkische Botschaft in Berlin: Tel.: 0049-(0)-30-27585-0 · Fax: -27590915
Deutsche Botschaft in der Türkei / Ankara: Tel.: 0090-(0)-312-4555100 · Fax: -4266959
Konsulate in der Türkei
Istanbul Tel.: 0090-(0)-212-3346100 · Fax -2499920
Izmir Tel.: 0090-(0)-232-4888888 · Fax: -4637990
Antalya Tel.: 0090-(0)-242-3141101 · Fax: -3216914
Deutscher ADAC-Notruf in Türkei: Tel.: (0212) 288 71 90
Notruf auf See Tel.: 158
UKW Tür-Radio Kanal 16
Vorwahl Türkei Tel.: 00 90
Polizei Tel.: 155
Gendarmia Tel.: 156
Feuerwehr Tel.: 110
Verkehrspolizei Tel.: 154


Jan
07

Revierinformationen Seychellen

Anreise
Die Seychellen liegen etwa neun Flugstunden von Deutschland entfernt. Der internationale Flughafen befindet sich auf der Hauptinsel Mahé. Air Seychelles und Air France fliegen in Kooperation 5x pro Woche via Paris nach Mahé, Condor startet in München mit einem Direktflug nach Mahé 1x pro Woche. Auf dieser Maschine hat Air Seychelles auch Kontingente. Weitere Verbindungen mit Air Seychelles gehen ab Rom und London. Neu dazu gekommen sind: Emirates ab München und Frankfurt über Dubai, sowie Qatar Airways, die mit sehr guten Anbindungen von München über Doha fliegen.
Einreise
Es genügt ein Reisepass, der noch mindestens sechs Monate nach Ende der Reise Gültigkeit hat, sowie ein gültiges Rückflugticket.
Wassersportrevier
Im Bareboat-Charter werden vornehmlich die so genannten Inner Islands besegelt, dazu gehört das Gebiet rund um die drei größeren Inseln Mahé,
Praslin und La Digue, die nicht mehr als 25 Seemeilen voneinander entfernt liegen. Die Charterbasen befinden sich auf Mahé und Praslin.
Etwas Erfahrung ist erforderlich, da nur wenige nautische Unterlagen und keine exakten Seekarten existieren.
Wetter
Tropische Temperaturen zwischen 24 und 33 Grad. Der Nordwestmonsun von Oktober bis März beschert allgemein ruhigeres Wetter mit Wind
zwischen 10 und 15 Knoten, bei feucht-heißem Klima. Von Mai bis September herrscht der Südostmonsun (etwa 15-25 Knoten Wind) mit
trockenerem Klima, aber etwas unruhigerer See vor. Wetterbericht über Seychelles Radio. In den Zwischen-Monsunzeiten eher schwächere Winde aus unterschiedlichen Richtungen, gute Zeit für Taucher, da das Meer besonders klar ist.
Zeitunterschied
Die Seychellen sind der MEZ um drei Stunden voraus.
Impfungen
Für die Seychellen gibt es keine Pflichtimpfungen, wenn man direkt aus Europa einreist. Das Auswärtige Amt empfiehlt Impfungen gegen Tetanus,
Diphterie, Polio und Hepatitis A sowie bei Langzeitaufenthalten gegen Typhus und Hepatitis B. Die Seychellen sind Malaria-frei. Infektionsrisiken bestehen bei Darminfektionen, Denguefieber (selten) sowie bei sexuell übertragbaren Infektionen. HIV / AIDS kommt vor.
Preise / Lebenshaltung / Währung
Die Landeswährung ist die Seychellen-Rupie, die offiziell mit etwa 6,5 SR = 1 Euro gehandelt wird. Der Schwarzmarkt blüht, ist aber selbstverständlich illegal. Touristen-Attraktionen und National Park Gebühren müssen in US Dollar oder Euro gezahlt werden, ebenso wie die Verpflegung in Hotels. Die
Lebenshaltungskosten nach europäischem Standart sind recht hoch, da die meisten Produkte importiert werden müssen.
Liegeplätze
Bis auf die Standorte der Charterbasen sind so gut wie keine Häfen vorhanden. Die Infrastruktur ist wenig ausgebaut. Übernachtet wird in Buchten
meist vor Anker oder an einigen wenigen Mooringbojen. La Digue hat einen kleinen, relativ engen Hafen in dem nach vorheriger Absprache mit Buganker und Heckleinen an Land festgemacht werden kann.
Gebühren
In den Nationalparks wird bei Befahren eine Eintrittsgebühr erhoben, die momentan bei durchschnittlich etwa 10 US Dollar pro Person / Tag liegt. Dazu sollte man Dollar im Gepäck haben, sonst ist die gleiche Summe in Euro zu entrichten. Für die Liegezeiten zwischen 17 und 9 Uhr über Nacht gelten oft deutlich niedrigere Gebühren (oft nur etwa 10 US Dollar / Yacht). Einige private Inseln erheben Landegebühren, um den Tagestourismus einzudämmen.
Führerscheine
Von den Charterfirmen werden keine Führerscheine verlangt, sondern nur ein „Skipper-Erfahrungsnachweis“, der ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen für die Führung einer Yacht ähnlicher Größenordnung nachweist. Hierzu bieten die Firmen oft eigene Formblätter an.
Telefonnetz
Mobiltelefone werden beim anschalten automatisch in das örtliche Netz eingespeist. Man telefoniert daher vor Ort direkt. Gespräche nach Europa sind teuer. Über das UKW-Gerät an Bord kann man auch ohne Funklizenz über Seychelles Radio ins örtliche Telefonnetz verbunden werden.

Wichtige Telefonnummern
Vorwahl Seychellen: 0 02 48
Polizei / Notruf: 28 80 00
Zuständige deutsche Auslandsvertretung
Deutsche Botschaft in Nairobi: Tel.-/ Fax: (00254-2) 71 93 86 / 71 48 86; E-Mail: gerembnrb@wananchi.com
Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Victoria / Mahé: Tel.-/ Fax: (00248-2) 61222 / 61223


Jan
07

Revierinformationen Ostsee

Anreise
Die Mehrzahl der Charterbasen liegen an der Deutschen Ostseeküste. Viele Segler starten von dort aus ihren Törn, der an der heimischen Küste entlang oder in die dänische und schwedische Inselwelt führt. Üblicherweise findet daher die Anreise im eigenen PKW statt. Das Einkaufen in den heimischen, bekannten Supermärkten zu Beginn der Reise macht den Törn nicht nur günstiger, auch „Fehlgriffe“ ins Regal bleiben die Ausnahme.
Wetter
Die Segelsaison beginnt üblicherweise Ostern und endet im Oktober. Die vorwiegende Windrichtung ist Nordwest. In den Sommermonaten setzt sich häufig ein stabiles Hoch aus Osten durch und bringt ein angenehm mildes Klima mit sich. Im Herbst wehen deutlich stärkere Winde. Fast alle Schiffe sind mit Heizung ausgestattet, so dass der Aufenthalt auch in der kühleren Zeit angenehm ist.
Wassersportrevier
Wenn die Crews von den Charterstützpunkten an der schleswig-holsteinischen Küste starten, liegt eines der schönsten Segelreviere Europas vor Ihnen. Ein beliebtes Ziel ist die Dänische Südsee. Tatsächlich gilt das knapp einen Segeltag von der deutschen Küste entfernte dänische Inselmeer, das bei Sonnenschein und blauem Wasser an die richtige Südsee erinnert, als ideales Seegebiet. Das Revier erstreckt sich vom Kleinen Belt im Nordwesten bis zum Smålands-Fahrwasser im Südosten und bietet mit einer Vielzahl von modernen Marinas, kleinen Fischerei- und historischen Stadthäfen eine einmalige Infrastruktur für Segler. Darüber hinaus gibt es durch die Inseln, sowie die Sunde viele geschützte Ankerplätze. Touristische Hochburgen in diesem Teil Dänemarks sind das historische Städtchen Ærøskøbing auf der Insel Ærø, die alte Hafenstadt Faaborg auf Fünen oder das Kapitänsdorf Troense auf der Insel Tåsinge.

Eine sehr beliebte Segelreise ist auch der je nach Ausgangshafen etwa 230 Meilen lange Törn rund um die Insel Fünen. Die meisten Segler nehmen sich dafür rund eine Woche Zeit. Erfahrene Crews legen den Kurs so fest, dass sie Fünen im Uhrzeigersinn umsegeln. Der Grund sind die vorherrschenden Winde aus westlichen Richtungen in diesem Teil der Ostsee. Im manchmal rauen Kattegatt im Norden der Insel kommt bei diesem Kurs der Wind von achtern, was erheblich angenehmer ist als andersherum gegen die Kattegatt-Wellen anzukreuzen. Alternativ ist die östliche Seite Dänemarks mit der Hauptstadt Kopenhagen eine Reise wert. Dort liegt man im geschützten Hafen neben der kleinen weltberühmten Meerjungfrau und kann von dort zu Fuß das Zentrum erreichen. Auf der Hin- oder Rückreise liegt die schöne, dänische Insel Bornholm. Dort ist eine Rundreise mit dem Auto oder bei genügend Zeit eine entsprechende Umrundung mit der Yacht unbedingt empfehlenswert.
Im Osten Deutschland befindet sich Deutschlands größte Insel Rügen mit traumhaften Buchten und kleinen Häfen. In der Mitte der deutschen Ostsee liegt die Insel Fehmarn. Das Eiland bietet mit vier Yachthäfen als „Herz der Ostsee“ einen schönen Zwischenstopp oder ist ein idealer Ausgangspunkt bei der Törnplanung.
Hafengebühren
Die Hafengebühren liegen je nach Schiffsgröße und Hafen zwischen 10,00 und 30,00 Euro.
Marinas
Die Marinas an der deutschen und dänischen Ostseeküste sind überwiegend sehr gut ausgestattet. Üblicherweise sind Wasser und Strom vorhanden.
Einkaufsmöglichkeiten und Tanken je nach Hafenlage gut möglich.
Anlegen
An der deutschen und dänischen Ostseeküste wird überwiegend in Boxen mit dem Bug zum Steg festgemacht. Alternativ gibt es Liegeplätze längsseits der Pier.
Führerscheine
In Dänemark und Schweden gelten die Vorschriften für Deutsche wie auf deutschen Gewässern: Der Sportbootführerschein See ist vorgeschrieben. Zusätzlich sollte jemand an Bord ein Funksprechzeugnis haben, in Deutschland muss es der Skipper sein.

Wichtige Telefonnummern
Vorwahl Deutschland Tel.: 00 49
Seenotleitung Tel.: 04 21- 536 870
Mobil Tel.: 124 124
Polizei Tel.: 110
Feuerwehr Tel.: 112
Vorwahl Dänemark Tel.: 00 45
Notruf für Polizei, Ambulanz, Feuerwehr Tel.: 112
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland / Kopenhagen: Tel.: (00 45) 35 45 99 00; Fax: (00 45) 35 26 71 05; www.kopenhagen.diplo.de
Vorwahl Schweden Tel.: 00 46
Notruf für Polizei, Ambulanz, Feuerwehr Tel.: 112
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland / Stockholm: Tel.: (00 468) 6 70 15 00; Fax: (00 468) 6 70 15 72; www.stockholm.diplo.de


Jan
07

Törnvorschlag Fehmarn

Für einen Yachtcharter Wochenendtörn ist Fehmarn an der Ostsee als Ausgangshafen hervorragend geeignet. Die Yachtcharter Basis in Burgtiefe ist schnell und gut erreichbar und Fehmarn ist in der westlichen Ostsee so zentral gelegen, dass eine Vielzahl von reizvollen Törnvariationen auch für einen kurzen Segeltörn am Wochenende möglich ist.

Ihr Ziel für ein Yachtcharter Wochenendtörn richtet sich sicher nach den aktuellen Wind- und Wettervorhersagen und so entscheidet sich meist kurzfristig, ob Ihr Ziel in der westlichen Ostsee, in Mecklenburg Vorpommern oder in der Dänischen Südsee liegt.
In westlicher Richtung bieten sich die Segelmetropole Kiel, Laboe, Damp oder Maasholm an. Auch Marstal auf Aero oder Bagenkop auf Langeland sind ebenso gut erreichbar wie Rodby, Nystedt oder Gedser.
Südöstlich von Fehmarn bieten Grömitz, Travemünde, Kühlungsborn, Boltenhagen, Wismar oder Warnemünde interessante Alternativen.

Erfahren Sie mehr bei Ihrem VDC-Experten REAL-Sailing hier


Jan
07

Törnvorschlag Fünen

Unter den Yachtcharter Törns auf der Ostsee ist Fünen wohl ein echter Klassiker. Burgtiefe auf Fehmarn bietet als Ausgangshafen für diesen beliebten Ostsee Törn eine ideale Absprungbasis. Je nach Wind und Wetterlage entscheiden die Skipper, ob sie Fünen im oder gegen den Uhrzeigersinn umrunden wollen.

Die Insel Langeland kann als erste Etappe auf dem Weg Rund Fünen angepeilt werden und Spodsbjerg oder Bagenkop eignen sich als erste Stopps für diesen Yachtcharter Törn auf der Ostsee.

Östlich von Langeland empfehlen sich auch Korsör auf Seeland oder Nyborg und Kerteminde auf Fünen. Während Spodsbjerg als idyllischer, verschlafener Hafen Ruhe und Entspannung bietet, finden Sie in Korsör, Nyborg und Kerteminde das typische Bild einer dänischen Kleinstadt mit hübschen Geschäften, netten Cafes und historischen Stadtkernen, die zum Bummeln und Schauen einladen.

Weiter Richtung Norden passieren sie Fyns Hoved und finden mit Odense einen netten Hafen in der größten Stadt auf Fünen. Weiter westlich bietet Bogense eine große Yachtcharter Marina mit gutem Liegeplatzangebot. Auch Ballen auf Samsö ist mit seinem pitoresken Hafen und dem schönem Badestrand eine hervorragende Alternative bei der Auswahl der Stopps auf Ihrem Yachtcharter Fünen.

Den kompletten Törnvorschlag finden Sie bei unserem VDC-Experten REAL-Sailing hier


Jan
07

Revierinformationen Balearen

Anreise
Die Inseln Mallorca, Menorca und Ibiza werden ab den meisten deutschen Flughäfen im Direktflug täglich mehrfach von vielen Fluggesellschaften angeflogen. Alternativ ist die Anreise mit dem PKW per Fährverbindung ab Toulon oder Barcelona möglich. Von den Flug- und Fährhäfen gibt es ausreichend Transfer-Möglichkeiten per Bus, Taxi oder Mietwagen zur Marina.
Einreise
Spanien gehört zur EU, hierdurch sind Kontrollen an den Flughäfen und Grenzstationen selten geworden. Der gültige Personalausweis ist mitzuführen.
Wassersportrevier
An der Beliebtheit des Wassersportrevieres Balearen hat sich in den vergangenen Jahren kaum etwas verändert. Die Küstengebiete der Balearen-Inseln bieten in über 30 gut ausgebauten Marinas sichere Hafenplätze und in den zahlreichen Buchten bzw. Calas gute Ankermöglichkeiten. Mittlerweile wurden beispielsweise bei Cap Formentor viele Ankerbojen ausgelegt, die dem Wassersportler mehr Sicherheit bieten. Die Baleareninseln liegen zwischen 25 und 60 sm voneinander entfernt und sind somit auch ein interessantes Hochseerevier. Beachten Sie unbedingt das Gesetz über die Entsorgung von Bord-Fäkalien. Ausführliche Informationen zum Revier Balearen finden Sie im Handbuch „Segeln auf den Balearen“ von Bernhard Bartholemes.
Wetterbericht / Wetter
Wie in allen Wassersportrevieren spielt für den Skipper ein aktueller Wetterbericht eine wichtige Rolle. Das Wetter der Balearen-Inseln wird aus fast allen Windrichtungen beeinflusst und kann sich schnell
ändern und Sturmstärke erreichen. Wetterinformationen erhalten Sie über das Inselradio (UKW 95,8) täglich um 7.00 Uhr, 18.00 Uhr, sowie 18.30 Uhr. Besonders empfehlenswert ist die Nutzung von Wetterdiensten, die Wetterberichte per SMS anbieten. Während Ihres Törns erhalten Sie täglich um 9.30 und 21.30 Uhr die neuesten Wetterdaten mit Windrichtungen und -stärke. Fragen Sie hierzu Ihre Charterfirma.
Preise / Lebenshaltungskosten
Im Umfeld fast aller Marinas gibt es eine gute Lebensmittel-Versorgung. Die großen Supermärkte nahe der meisten Charterstationen haben ein breites Angebot und sind auf einem Preisniveau wie in Deutschland.
Im Durchschnitt sind die Preise im Restaurant höher als bei uns, wobei es hier je nach Lage und Beliebtheit große Unterschiede gibt. Es lohnt sich öfter mal den ‚bordeigenen’ Smutje zu motivieren!.
Marinas
Auf den Balearen gibt es über 30 gut ausgebaute Marinas mit entsprechenden sanitären Einrichtungen. In wenigen Marinas wird an der Fertigstellung dieser Einrichtungen noch gearbeitet. Nicht alle Marinas sind ausreichend tief. Achten Sie auf Ihren Tiefgang und die Angaben in entsprechenden Handbüchern. Durch das im Abschnitt „Wassersportrevier“ beschriebene Entsorgungsgesetz dürfen in den Marinas Fäkalien nicht außenbords gepumpt werden. Nach der Ankunft müssen Sie sich im Marinabüro anmelden, Ihre Yacht- und Crewdaten eintragen und die Liegegebühr bezahlen.
Buchten
Die Balearen-Inseln haben eine Vielzahl von Ankerbuchten. In einigen wenigen liegen Bojen aus, hier besteht zumeist auch Ankerverbot. Falls Sie in einer Bucht übernachten wollen, holen Sie sich aus Sicherheitsgründen vorher den neuesten Wetterbericht ein.
Gebühren
Die Hafen-Gebühren variieren von Monat zu Monat und können in den verschiedenen Marinas bis zu 100% differieren. Zuverlässige Preisbeispiele sind nicht möglich. Zusätzlich werden zumeist Strom und Wasser berechnet. In einigen Marinas erhalten Sie Dusch-Marken oder Karten. Für Karten wird eine Kaution hinterlegt.
Anlegen
Die Liegeplätze werden üblicherweise vom „Marinero“ (Mitarbeiter des Hafenbüros) angewiesen. Es wird ‚römisch-katholisch’ angelegt, meistens sind Mooring-Leinen vorhanden. Diese werden vom Marinero angereicht. Achten Sie darauf, dass die Leinen nicht in die Schiffsschraube gelangen – also besser Motor vorher aus!
Führerscheine
In Spanien gelten die Vorschriften für Deutsche wie auf deutschen Gewässern. D.h. Der Sportbootführerschein See ist vorgeschrieben.

Wichtige Telefonnummern
Notfallnummer allgemein Tel.: 112
Polizei, National / Stadtpolizei Tel.: 091 / 092
Ambulanz Örtlich bzw. Rotes Kreuz Tel.: 061 bzw. 971-202222
Feuerwehr, Palma bzw. außerhalb Tel.: 080 bzw. 085
Klinikum Son Dureta Tel.: 971-175000
Seerettung Tel.: 971-900202202
ADAC-Notruf Spanien Tel.: 935082828
Deutsches Konsulat, Palma, Passeig des Born 15 Tel.: 971-722371
Ärztehaus Palma, C/ Unio 9 Tel.: 971-228067
Flughafen Palma Tel.: 971-260803
Fremdenverkehrsamt Balearen, Palma Tel.: 971-712216
Telefonauskunft für Touristen Tel.: 901-300600
Literatur:
Hafenhandbuch ‚Die Balearen’ von Bernhard Bartholmes;
ISBN 3-92217-91-0


Jan
07

6. Flottillentörn Toskanischer Archipel

Die Faszination des Fahrtensegelns begeistert nach wie vor immer mehr Menschen. Ein Segeltörn bietet optimale Erholung schon nach wenigen Tagen, da die Natur sehr intensiv erlebt werden kann und dabei das individuelle Freizeitvergnügen und die sportliche Aktivität optimal genutzt werden ohne die Alltäglichkeit eines festen Standortes.
Ein Segeltörn ist das gemeinsame sportliche Unternehmen einer Gruppe, wobei von jedem Teilnehmer Kameradschaft und gegenseitige Rücksicht erwartet wird.
Die Segeletappen dauern je nach Wind zwischen 3 und 6 Stunden. Zwischendurch werden Sie auch noch Zeit haben zum Baden oder zum Bummeln in den Hafenstädten von Elba, Capraia oder Korsika.

Die typischen Flottillen-Teilnehmer sind besonders Einsteiger bzw. Familien mit Kindern, welche das Revier erst einmal kennenlernen wollen, daher werden wir morgens ein gemeinsames Meeting abhalten, um die tägliche Segelroute und den Tagesablauf festzulegen, um das Wetter bekannt zu geben und um Fragen zu beantworten.

Ausgangspunkt ist unsere Charterbasis in San Vincenzo. Die Anreise erfolgt individuell mit PKW, Bahn oder Flugzeug.
Der Anreisetag ist Samstag, die Yachten können ab ca. 16.00/ 17.00 Uhr übernommen werden. Sobald Sie angekommen sind, werden Sie von unserem Basisleiter in Empfang genommen. Der Basisleiter wird Ihnen Ihre Yacht übergeben und Ihnen die nötigen Einweisungen geben. Anschließend können Sie die Yacht beziehen und ggf. noch Ihr Proviant einkaufen. Jede Yacht sorgt für sich für Frühstück, Getränke und Proviant an Bord. Es ist Ihnen überlassen, ob Sie lieber am Abend in eine der gemütlichen Trattorien gehen möchten oder ob Sie lieber an Bord gemütlich und ungezwungen essen möchten.
Am Abend des Anreisetages besteht die Möglichkeit eines gemeinsamen Essens, da sicherlich viele von der Anreise erschöpft sind und nicht mehr kochen möchten, dies werden wir je nach Wunsch der Teilnehmer organisieren.

1. TAG, SONNTAG:

Je nach Wetterlage werden wir heute zur Insel Capraia aufbrechen. Capraia liegt ca. 25 sm nordwestlich von Elba und ist wie Elba ein Teil des Nationalparks des Toskanischen Archipels. Capraia diente 100 Jahre lang als Gefangeneninsel, es ist eine sehr raue, felsige Insel, welche fast vollständig von der Macchia überwuchert ist.
Wir werden hier im Hafen von Capraia festmachen. Sollte das Wetter mitmachen, so kann nach der Überfahrt nach Capraia noch ein Zwischenstopp in einer Bucht eingelegt werden. Am Abend lohnt sich ein Spaziergang in das Dorf von Capraia, welches oberhalb des Hafens liegt. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick auf den Hafen und auf das Meer. Im Dorf gibt es 3 Restaurants. Im Hafen gibt es ebenfalls ein paar Restaurants, Bars und einen kleinen Supermarkt.

2. TAG, MONTAG:

Nach dem heutigen Skipperbriefing geht es nach Korsika, nach Macinaggio (ca. 20 -25 sm ). Macinaggio verfügt über einen modernen und sicheren Yachthafen mit Blick auf die Inseln Capraia und Elba. Es ist der nordöstlichste Hafen von Korsika. Wenn wir in Macinaggio angekommen sind, besteht die Möglichkeit zum Baden am Strand oder eine Wanderung zu machen in die am Hang des Monte Poggio liegenden acht Weiler von Rogliano. Dies lohnt sich schon der Aussicht wegen.
In Macinaggio besteht evtl. die Möglichkeit in einem Restaurant in einem der Weiler zu Abend zu essen (das Restaurant hat nur in den Sommermonaten geöffnet). Man wird mit einem kostenlosen Shuttle-Bus abgeholt und kann von dort den wunderbaren Blick über die Bucht und den Sonnenuntergang genießen.

3. TAG, DIENSTAG:

Nach unserem Skipperbriefing wollen wir heute Marciana Marina anlaufen. Marciana Marina liegt im Nordwesten der Insel Elba. Hier werden wir an den Schwimmstegen des Circolla della Vela festmachen.
Marciana Marina ist ein kleiner Ort mit einem gut geschützen Fischer- und Yachthafen. Es gibt eine schöne Uferpromenade mit zahlreichen Geschäften, Bars und Restaurants.

Den kompletten detaillierten Törnvorschlag finden Sie bei Ihrem VDC-Experten huw-yachtcharter hier


Jan
07

Revierinformationen Kroatien

Anreise
Von Deutschland aus ist die Anreise per Auto geeignet, da die Autobahn nach Kroatien fast fertiggestellt ist, so kann man von Zagreb bis runter nach Split die neue Autobahn nutzen. Als Alternative ist das Fliegen mit ausgesprochen günstigen Preisen zu sehen, auch die deutschen Fluggesellschaften wie Hapag- Lloyd oder German Wings fliegen immer häufiger Kroatien an. Die meisten Charterbasen liegen in der Nähe von Flughäfen wie Split, Zadar oder neuerdings Rijeka und Pula.
Einreise
Es genügt ein gültiger Personalausweis oder Reisepass, die grüne Versicherungskarte (bei Ihrer Versicherung erhältlich) muss bei Anreise per Auto vorhanden sein.
Wassersportrevier
Bedingt durch die vielen Inseln vor der Küste Kroatiens beträgt die Entfernung von einer Insel zur nächsten meist nicht mehr als 10sm. Die Wetterverhältnisse sind als stabil zu bezeichnen. Ausnahme: der starke, teilweise sehr böige Nordostwind, genannt Bora. Durch den mittlerweile sehr guten Wetterbericht erhält man rechtzeitig eine Borawarnung, die einem noch etwa 4 bis 6 Stunden Zeit lässt, einen Hafen oder eine geschützte Bucht zu suchen. Die Navigation ist recht einfach, allgemein kann man die kroatische Küste als Anfängerrevier bezeichnen.
Wetterbericht / Wetter
Der kroatische Wetterbericht ist sehr gut und auf Kanal 69 oder 73 in englischer, italienischer und deutscher Sprache zu hören. Da leider in manchen Buchten – besonders in den Kornaten – nicht überall der Empfang gewährleistet ist, empfiehlt sich für den Urlaubstörn ein Vertrag mit einem Wetterdienst, der Wetterberichte via SMS anbietet. Das Wetter in Kroatien ist stabil, mit Ausnahme des schnell einfallenden Nordostwindes, den die einheimischen „Bora“ nennen. Dieser Wind ist böig und weht häufig sehr stark. Die Wetterberichte warnen aber rechtzeitig, so dass in den nächsten Stunden eine nach Nordost geschützte Bucht aufzusuchen ist oder aber man läuft eine naheliegende Marina an. Die Dauer dieses Starkwindes ist unterschiedlich, in den Sommermonaten tritt dieser Wind eher selten auf.
Preise / Lebenshaltungskosten
Jugoslawien galt lange Zeit als „Billigland“. Viele Gäste verwechseln diese Zeiten mit dem heutigen Kroatien. Die Preise liegen noch immer unter dem Niveau von Deutschland oder Spanien, aber in einigen sehr gefragten Orten sind die Preise den unseren schon sehr nahe.
Marinas
Kroatische Marinas entsprechen europäischen Standards, zumindest seit internationale Investoren die Marinas übernommen haben. Bedingt durch die Beliebtheit der kroatischen Gewässer sollten die Marinas rechtzeitig (in der Hochsaison bis 14.00 Uhr) angelaufen werden, besonders solche, mit attraktiven Altstädten wie Rovinij, Trogir, Split usw.. Die Preise in den Marinas sind mittlerweile sehr hoch, es empfiehlt sich, wenn möglich in den günstigeren Stadthäfen festzumachen.
Buchten
Die traumhaften Buchten Kroatiens lassen jedes Seglerherz höher schlagen. Da das Ankern nicht jedermanns Sache ist, haben die Kroaten in den
begehrtesten Buchten Bojen ausgelegt, die größtenteils mit Gewichten von etwa 600kg auf dem Meeresgrund befestigt sind. Diese Bojen sind staatlich überprüft, was für die Bojen vor den „Konobas“, die von den Restaurantbesitzern ausgebracht werden, nicht immer gilt. Die Bojen vorher zu inspizieren, gehört zur guten Seemannschaft.
Gebühren
In den Nationalparks wird bei Befahren eine Eintrittsgebühr erhoben, mit der jedes Jahr experimentiert wird. Aktuelle Daten findet man unter: www.tel.hr/np-kornati
Anlegen
In Kroatien wird, wie in vielen anderen Ländern am Mittelmeer „römisch-katholisch“ angelegt. Das heißt mit dem Heck zur Pier. Dieses Manöver
ist für Gäste aus Deutschland ungewöhnlich, gerade verbunden mit der Aufgabe, eine Mooringleine am Bug zu befestigen. Bitte darauf achten, dass beim Rückwärtsfahren der berühmte „Radeffekt“ wirkt, Ruderwirkung wird durch einen Ruderdruck erwirkt, der erst durch Fahrt im Schiff ermöglicht wird.
Führerscheine
In Kroatien gelten die Vorschriften für Deutsche Segler wie auf deutschen Gewässern. Das heißt der Sportbootführerschein See ist vorgeschrieben. Zusätzlich muss jemand an Bord ein Funksprechzeugnis haben, es muss nicht der Skipper sein.

Wichtige Telefonnummern
Diplomatische Vertretung Deutschland: Tel.: 01-6158105
Kroatischer Automobilclub: Tel.: 01-4554433
Deutscher ADAC-Notruf in Zagreb: Tel.: 01-526668
Notruf auf See Tel.: 91 55
Vorwahl Kroatien Tel.: 0 03 85
Polizei Tel.: 92
Feuerwehr Tel.: 93
Notruf Tel.: 94
Pannendienst Tel.: 987


Nov
09

Frage: Wir würden gerne unsere eigenen Rettungswesten zum nächsten Törn mitnehmen. Können wir diese problemlos mit in den Flieger nehmen?

Viele Charterer möchten ihre eigene Automatikweste mit in die Ferien nehmen. Die vertraute Weste zur Hand zu haben, fördert die Sicherheit auf See, da die Bereitschaft sie zu tragen höher
als bei unbekannten und möglicherweise auch unbequemen Rettungsmitteln ist.
Wer mit dem Flugzeug anreist, scheitert oft genug beim Einchecken.
Die Erfahrungsberichte sind widersprüchlich. Die Bereitschaft Rettungswesten an Bord zu nehmen, ist bei den Fluggesellschaften unterschiedlich groß und manchmal bei ein und demselben Carrier von Flughafen zu Flughafen anders. Zum Teil scheint die Ablehnung, Westen zu transportieren, eine aus Unsicherheit getroffene Entscheidung der Mitarbeiter vor Ort zu sein.
Dabei gibt es weder ein Verbot der für die zivile Luftfahrt zuständigen UN-Unterorganisation – der
International Civil Aviation Organization (ICAO) –, noch eine Vereinbarung des Dachverbands der
Luftfahrtgesellschaften – der International Air Transport Association (IATA) –, durch die Automatik-
Rettungswesten im Gepäck verboten wären.
Es gibt andererseits aber auch keine Verpflichtung für Fluggesellschaften, den Transport
zuzulassen. VDC und KYCD empfehlen deshalb, rechtzeitig vor dem Ferienbeginn und schon vor der
Flugbuchung zum gewünschten Carrier Kontakt aufzunehmen und sich bestätigen zu lassen, dass die Mitnahme von Automatik-Rettungswesten gestattet wird. Ist das nicht der Fall, bleibt bei
frühzeitiger Anfrage vielleicht die Möglichkeit, auf eine andere Gesellschaft auszuweichen.
Wenn eine Weste mitgenommen wird, ist anzuraten, die CO2-Flasche nicht im Auslöseautomaten eingesetzt, sondern originalverpackt im Gepäck zu haben.
Das Luftfahrt-Bundesamt hat in diesem Zusammenhang folgende Empfehlung abgegeben:
Das Luftfahrt-Bundesamt informiert…..
Mitnahme von “kleinen Kohlendioxidzylindern” für
Schwimmwesten im / als Passagiergepäck
Die ICAO T.I Part 8 / Chapter 1.1.2 p) bzw. IATA-DGR Tab. 2.3.A erlauben
die Mitnahme von zwei kleinen Kohlendioxidzylindern oder einem anderen
geeigneten Gas der Unterklasse 2.2 im Handgepäck, im aufgegebenen
Gepäck und/oder an der Person mitgeführt. Voraussetzung dafür ist die
Zustimmung der Luftfahrtunternehmen.
Die Definition “klein” gibt immer wieder Anlass zu Diskussionen.
Mit Absprache der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung sind wir in der Lage folgende EMPFEHLUNG abgeben zu können:
Annehmbar sind Zylinder mit einem Füllgewicht von bis zu
75 g (Gramm).
Es muss hierbei sichergestellt sein, dass das Behältnis der
Druckbehälterverordnung – oder vergleichbaren nationalen/internationalen Vorschriften – (im Regelfall bei Originalzylindern vom Hersteller gegeben) entspricht.
Stand: 11.2.2009
Diese Antwort entstand mit freundlicher Unterstützung des KYCD

VDC-Geschäftsstelle www.vdc.de


Nov
04

Frage: Ein freundliches Hallo und vielen Dank, dass sie diesen Blog hier betreiben. Meine Frage ist einmal etwas genereller gehalten, als die bisherigen. Sie bewerben die VDC mit dem “Sicheren Kurs zum Charterboot”. Ich habe aber dazu konkret nichts auf Ihrer Webseite finden können. Deshalb meine Frage: Welche zusätzliche Sicherheit, bzw. Leistung bekomme ich, wenn ich meinen Urlaub bei einer VDC Firma buche. Was unterscheidet diese von den vielen anderen Firmen?

“Der sichere Kurs zum guten Charterboot”. Dies ist die Zusammenfassung der Ziele, die sich die VDC gesetzt hat. Die Ziele und die daraus resultierende Aufgaben können unter http://www.vdc.de/68/Wir_über_uns.html nachgelesen werden, z.B. “Die wichtigsten Ziele der VDC e.V. sind die stetige Steigerung der Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei der Yachtcharter, der Serviceleistungen für Charterunternehmen und deren Kunden sowie die Interessenvertretung des gesamten Wassertourismus-Segments in Deutschland.”. Weitere Ziele und Aufgaben ergeben sich aus den VDC Richtlinien und der VDC Satzung. Auch diese können unter http://www.vdc.de/70/Mitgliedschaft.html nachgelesen werden.

Zu Ihrer Frage möchten wir den Themenkreis “sicher / Sicherheit” ein wenig vertiefen. Die Kunden unserer VDC-Unternehmen erwarten eine hohe Sicherheit über den gesamten Charterprozess von der Angebotsphase bis zum Charterende. Natürlich ist damit inkludiert, dass die Yachten den Sicherheitsstandards der verschiedenen seemännischen Regelungen entsprechen. Sicherheit ist aber auch die Frage “Sind meine Zahlungen abgesichert?” oder “Sind meine Erfahrungen für das beabsichtige Seegebiet ausreichend?”. Andere Beispiele für die Sicherheit beim Chartern ist die Yachtübernahme im Ausgangshafen einschließlich Einweisung und die Inventarlisten oder der Pflegezustand der Yachten. Sicherheit wird auch durch Beratung erzielt, indem zum Beispiel ein Familientörn nur in moderaten Seerevieren angeboten wird. Genau dieser Gesamtprozess steht im Fokus der VDC. Zusammen mit den Mitgliedsunternehmen nimmt die VDC diese Interessen gegenüber Öffentlichkeit, Presse, Behörden, Messegesellschaften und anderen , Verbänden wahr. Ausserdem ist die VDC in internationalen Gremien tätig. Alle Mitgliedsunternehmen habe sich dadurch bewährt, dass diese langjährig am Markt sind, eine hohe Reputation genießen und im Rahmen ihrer Mitgliedschaft in der VDC sich einer Qualifizierung unterworfen haben.

Die Vorteile für die Charterkunden liegen in der Hauptsache darin, dass Ergebnisse der Arbeiten der VDC und der große Erfahrungsschatz der Mitglieder in den einzelnen Unternehmen zur Anwendung kommen. Dies bedeutet konkret, dass das vielschichtige Thema Sicherheit im Gesamtprozess ständig weiter optimiert wird. So hat z.B. keine Kunde der VDC-Unternehmen eine Zahlungen durch Insolvenzen verloren. Vielmehr können heute Bürgschaften zur Absicherung von Charterzahlungen erteilt werden. Die Kosten für diese Leistung werden von den Mitgliedsfirmen getragen. Auch haben alle Mitgliedsunternehmen qualitätssichernde Maßnahmen realisiert, mit deren Hilfe weltweit die vielen Charterunternehmen und auch das eigenen Unternehmen bewertet werden können. So können im Verbund sehr schnell Verbesserungen erzielt werden, aber auch Charterunternehmen mit Qualitätseinbrüchen ermittelt werden.

Die Erhöhung der Attraktivität des Wassersports ist ein weiteres Anliegen. So wirkt die VDC beispielsweise bei der Gestaltung der Führerscheine mit und hat sich für die Charterbescheinung für Hausboote eingebracht. Die Hürden werden für alle Interessenten kleiner, während die sicherheitsrelevante Ausbildungsthemen verbessert werden können.

Charterversicherungen sind heute ein klarer Bestandteil einer “sicheren” Charter. Ein Unfall wird zwar nicht verhindert – aber die Folgen können deutlich gemildert. Auch hier hat die VDC in Zusammenarbeit mit den Versicherungsunternehmen viele Verbesserungen für die Charterkunden erzielt.

Darüber hinaus bieten viele Mitgliedsunternehmen außer der Yachtcharter viele Zusatzleistungen an, um potenzielle Kunden an den Wassersport heranzuführen. Sportbootausbildung, Skippertrainings, Mitsegelmöglichkeiten, Flottillentörns, Kabinencharter, Regattateilnahmen und vieles mehr an. Die Erfahrung daraus kommen der VDC und seinen Mitglieder zu gute, aber auch der ganzen Branche.

Die Leistungen der VDC liegen nicht darin, dass Charterkunden sagen wir mal ein Stück “VDC-Extra” beim Vertrag mitbestellen können oder einen VDC-Sonderbonus erhalten. Sondern wir wollen Yachtchartern sicherer und transparenter gestalten.

Unser Ansporn ist die Kundenaussage “Ich fühle mich bei Ihnen gut aufgehoben”.

Ihre Vereinigung Deutscher Yacht-Charterunternehmen e. V.

www.vdc.de


Nov
04

Frage: Liebes VDC-Team, ich habe gehört, dass es in Kroatien nun auch eine Vignettenpflicht für Beiboote geben soll. Stimmt das, und inwieweit trifft mich das als Charterer?

In unserer Flotte hat jede Yacht ein Dingi. Es gibt keine Vignettenplicht für Beiboot und wir haben bislang keine Informationen, dass in der nächsten Saison eine eingeführt wird. Somit gibt es keine Auswirkungen. Das finden wir sehr erfreulich ;o)

Es antwortete VDC-Experte Jürgen Gruzca, Veritas-Yachting


Nov
04

Törnvorschlag: Ijsselmeer

Nur zweieinhalb Stunden vom Ruhrgebiet entfernt liegt Ihnen ein wunderschönesSegelrevier zu Füßen. Unsere Charterbasen liegen unmittelbar am Ijsselmeer und bieten einen idealen Ausgangspunkt für Törns nach Enkhuizen, Hindelopen oder auch zum Wattenmeer. Die Binnenkanäle mit der großen friesischen Seenplatte bieten viele Anlegemöglichkeiten zum Picknicken oder zum Übernachten. So gesehen ist das Revier rund um das Ijsselmeer eines der vielfältigsten Europas.

Lemmer: Idealer Ausgangshafen mit einer urigen Altstadt und sehr guten Versorgungsmöglichkeiten. Der Hafen “De Markol” verfügt über eigene Sanitäreinrichtungen (kostenlos) und in der 1. Etage über ein gutes Restaurant mit tollem Blick über das Hinterland. Hier beginnt der Urlaub mit dem Aussteigen aus dem PKW. Von hier können Sie entweder durch die Binnenkanale und Binnenseen zu oder Sie passieren die Prinses Margriet Schleuse und segeln raus auf’s Ijsselmeer.

18 Seemeilen bis Enkhuizen: Eine Altstadt wie gemalt. Hier startete im 16. Jahrhundert die “Ostindienflotte” zu den Fahrten Richtung Asien, um mit dem Gewürzhandel zu einer der größten Seemächte der Welt zu werden. Die alte Hafenanlage ist noch erhalten und man kann sich abends durchaus vorstellen, wie es zuging, wenn die Schiffe zu Ihren monatelangen Fahrten aufbrachen. In Enkhuizen befindet sich auch das Zuidersee Museum. Ein Freilichtgelände in dem ein Dorf aus der damaligen Zeit nachgebaut wurde. Im Friseursalon kann man sich mit den Hilfsmitteln von damals die Haare schneiden lassen oder man besucht die alte Fischräucherei, die heute noch den Fisch so zubereitet wie im 16. Jahrhundert. Das ist spannend und nebenbei auch noch sehr lecker! Enkhuizen verfügt über mehrere Yachthäfen. Wir empfehlen Ihnen den Companyhafen, da man hier sehr gute Sanitäreinrichtungen und nur einen kurzen Fußweg zum o.a. Museum hat.

Hoorn, ebenfalls eine der ältesten Städte in Holland und zugleich in früheren Zeiten auch eine der Reichsten. Das berühmte Kap Hoorn an der Südspitze Amerikas hat von hier seinen Namen. Der Entdecker war ein Holländischer Seefahrer aus Hoorn, der zu Ehren seiner Stadt dem Kap seinen Namen gegeben hat. Auch hier liegt der besondere Reiz an der Ursprünglichkeit der Stadt und dem Charme aus früheren Entdeckerzeiten.

Amsterdam: Hier wird die Nacht zum Tag gemacht. Vorbei mit der Ursprünglichkeit und rein in das Gewusel der Großstadt. Versuchen Sie einen Liegeplatz im Sixhaven zu bekommen. So liegen Sie gegenüber vom Bahnhof mitten in der Innenstadt. Natürlich bietet Amsterdam auch tagsüber genug Möglichkeiten. Entweder weiter nach Ijmuiden, mit dem Nordseeschlag über Den Helder zurück ins Ijsselmmer oder nach Lelystadt. Die Stadt selbst ist nicht empfehlenswert, da industriell geprägt. Aber die Bataviawerft ist sicherlich eine Reise wert. Hier wurde in 11 Jahren ein Schiff aus der Zeit der Ostindiencompany (16. Jahrhundert) originalgetreu nachgebaut. Mittlerweile liegt das nächste Schiff aus dieser Zeit auf Kiel. In der Werft können Sie den Handwerkern bei der Arbeit zuschauen und live dabei sein.

Urk: Eine besondere Geschichte, denn bis vor wenigen Jahren war Urk eine Insel im Ijsselmeer und betreibt noch heute eine der größten Fischfangflotten Hollands. Ein stolzes Volk und zum Teil sehr kontaktscheu …

Stavoren: Auch dieses Städtchen hat sich im Wassersportbereich entwickelt und die Serviceleistungen verbessert. So wurde auf der Ijsselmeerseite eine neue Marina gebaut, die ohne Schleusenfahrt erreicht werden kann. Stavoren war vom 9. Jahrhundert an eine blühende Hafenstadt, aber die zunehmende Versandung des Hafens beendete diesen Status.

Den kompletten detaillierten Törnvorschlag  finden Sie bei Ihrem VDC-Experten Sarres Schockemöhle Yachting hier


Okt
18

Revierinformationen für Korsika, Sardinien und Elba

Korsika, Sardinen und Elba sind 3 großartige Inseln im Tyrrhenischen Meer, die zu den beliebtesten Törnzielen gehören. Die 3 Inseln liegen gar nicht weit voneinander entfernt, unterscheiden sich dennoch landschaftlich und kulturell sehr voneinander.
Die Insel Elba ist mit 147 km Küstenlinie die Kleinste unter den drei Inseln Sardinien, Korsika und Elba. Durch ein sehr mildes Klima ist Elba weit weniger Sturm gefährdet als die im Mistralgebiet liegenden Inseln Korsika und Sardinien. Elba ist eine sehr grüne Insel mit vielen schönen Buchten und kleinen, idyllischen Hafenstädtchen. Wer sich für Geschichte interessiert, der kann auf Elba den Spuren von Napoleon nachgehen.

Der höchste Berg auf Elba, der Monte Capanne mit 1114 m, kann mit einer Seilbahn erreicht werden. Bei guter Sicht hat man von dort einen wunderbaren Rundumblick über die ganze Insel und bis nach Korsika.

Elba ist von ihrer Größe überschaubar und in einer Woche hat man genügend Zeit immer wieder neue Ankerplätze zu entdecken. Sie können die sportlichen Seiten des Segelns mit Baden, Schnorcheln, Tauchen in traumhaften, idyllischen Buchten, sowie Landgänge in den verträumten Hafenstädtchen genießen. Elba bietet alles was man sich wünscht, um dem Alltagsstress zu entfliehen: herrliche Landschaften, kulinarische Leckerbissen und auch kulturelle Sehenswürdigkeiten. Wer den Trubel in der Hauptsaison nicht mag, sollte den Törn in die Vor- oder Nachsaison verlegen. Die Strände, Buchten und Häfen sind dann nicht so überlaufen. Eine sehr schöne Zeit ist das Frühjahr, wenn die Macchia blüht und die Tage wieder länger werden.

Korsika liegt im westlichen Mittelmeer, östlich von Korsika liegt das Tyrrhenische Meer und im Norden das Ligurische Meer. Östlich in Sichtweite liegen die Inseln Capraia und Elba, Pianosa und Montecristo. Korsika ist 8722 km² groß, die Insel ist 183 km lang und 83 km breit. Der höchste Berg Korsikas ist 2706 m hoch, er ist Teil eines Gebirges mit mehr als 50 Gipfeln über 2000 m. Die größten Städte sind Ajaccio, Bastia, Porto Vecchio, Corte und Calvi. Wie ein Zeigefinger ragt die nördliche Spitze, das Cap Corse, aus dem Hauptteil der Insel hervor.

Korsika wird häufig als „Insel der Schönheit“ bezeichnet, die Insel bietet ein ständig wechselndes ursprüngliches und wildes Panorama. Die Insel verfügt über viele schöne fjordartige Ankerbuchten, vor allem an der Westküste findet man beeindruckende Häfen wie Calvi, St.-Florent, Porto, Sagone, Ajaccio und Bonifacio, aber auch wunderbare Badebuchten zum Tauchen und Schnorcheln. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert einen Landausflug in das Innere Korsikas zu machen, vor allem der Norden Korsikas mit seiner eigenwilligen Landschaft und seinen uralten kleinen Bergdörfern.

Der Norden Sardiniens mit dem vorgelagerten Maddalenen-Archipel sollte auf jeden Fall in den Törn eingeplant werden. Die Sandstrände und die ruhigen kleinen Buchten laden zur vollkommenen Entspannung ein. Die südseeartige Landschaft besticht durch ihre Schönheit und sollte einen Abstecher wert sein.

Die Törns sind sowohl für Segelerfahrene wie auch Neulinge geeignet. Das sehr abwechslungsreiche Revier wird überwiegend vom Wind aus westlichen Richtungen geprägt. Im Sommer herrschen meist leicht Winde. Im Spätsommer und Herbst kann der Mistral (stürmisch, kühler Wind) aus West bzw. Nordwest beachtliche Stärken erreichen, aus Süd bis Südost bläst auch schon mal der Scirocco (heißer, trockener Wind) kräftig um diese Zeit. Vor allem bietet Korsika sehr günstige Segelvoraussetzungen mit unterschiedlichen Winden.

Das Schöne an diesem Revier ist, dass ein Segeltörn immer nach dem jeweiligen Wind geplant und auch umgeplant werden kann.

Einwöchige Törns:

In einer Woche lässt sich die Insel Elba problemlos umrunden, man kann sogar noch einen Abstecher nach Capraia (20 sm nord-westlich von Elba) oder evtl. über Giglio (35 sm südöstlich von Elba) an das italienische Festland Porto Ercole oder Porto St. Stefano mit einbauen. Der Törn kann je nach Wind und Wetter jederzeit umgeplant und geändert werden.

Ebenso kann in einer Woche Cap Corse umrundet werden und Korsika mit seiner wunderbaren Westküste St.Florent, Ile Rousse und Calvi angesteuert werden (jedoch Vorsicht bei Mistral). Oder man segelt über Bastia nach Porto Vecchio und wieder nach Elba zurück.

Die Hauptstadt Portoferraio auf Elba besitzt einen der sichersten Häfen im gesamten Mittelmeerraum. Reichlich Restaurants und Cafes, eine Markthalle und Supermärkte befinden sich in unmittelbarer Umgebung.

Weitere Häfen auf Elba findet man in Cavo, Rio Marina, Porto Azzurro, Marina di Campo und Marciana Marina. Herrliche Buchten mit Kies- oder Sandstrand zum Ankern sind Cala Bagnaia, Nisporto, Ortano Mare, Spiaggio di Barbarossa, Fetovaia, Proccio oder der Golf von Biodela.

Elba, wie auch die nordwestlich liegende Insel Capraia, sind Bestandteil des Naturparks des Toskanischen Archipels. Dies bedeutet, dass an Land wie auch auf dem Meer strenge Umweltschutzbedingungen bestehen und der Missbrauch von Umweltverschmutzung und Spekulantentum verhindert wird. Dadurch ist Elba und auch Capraia nach wie vor sehr ursprünglich. Weitere Inseln des toskanischen Archipels sind Gorgona, Montecristo, Giglio, Giannutri und Pianosa, wobei eine Besichtung der Inseln Pianosa und Montecristo nur mit Erlaubnis möglich sind.

Zweiwöchige Törns:

Bei den 2-wöchigen Törns kann Korsika umrundet werden ( ca. 450 sm ) oder man segelt die Ostküste Korsikas entlang bis in den Norden Sardiniens bzw. den Maddalenen Archipel.

Ebenfalls möglich ist in 2 Wochen ein Törn über das italienische Festland (Porto Ercole) und über Giglio nach Korsika. Die Entfernung Giglio – Korsika (Campoloro) ist allerdings sehr weit, bei passendem Wind bestimmt ca. 12 bis 14 Stunden.

Ein weiterer reizvoller Segeltörn ist über Porto Venere und Portofino nach San Remo evtl. noch weiter an die Cote d`Azur. Hier finden sich exclusive Häfen in Städten wie Cannes, Nizza, Monaco und Antibes. Ein wunderschöner Hafen ist auch Villefranche, östlich von Nizza. Villefranche ist der ehemalige größte Kriegshafen Napoleons im Mittelmeer, aus dieser Zeit existiert dort noch ein Trockendock, welches noch heute in Betrieb ist. Man muss hier auf dem Rückweg jedoch einen langen Schlag zum Cap Corse in Kauf nehmen.

Die Törns lassen sich je nach Lust und Laune miteinander verbinden, je nach Wind und Wetter bzw. ob mehr das Segeln im Vordergrund steht oder eher ein Familienurlaub.

Gerne stehen wir und unser Mitarbeiter vor Ort Ihnen bei Ihrer Törnplanung beratend zur Seite. Sollten Sie Interesse an weiteren sportlichen Aktivitäten wie Tauchen, Windsurfen, Wandern oder Mountainbike Touren haben, so fragen Sie bei uns nach, wir geben Ihnen hierüber gerne weitere Informationen oder Tipps.

Den kompletten Revierbericht von unserer Charter-Expertin Petra Wahl finden Sie hier


Okt
14

Frage: Wir möchten gerne das erste Mal in der Karibik chartern, ab Martinique und in die Grenadinen segeln. Wie ist die Infrastruktur in den Grenadinen, gibt es Marinas oder wird hauptsächlich geankert, bekommt man überall Wasser? Gibt es was besonderes zu beachten?

Flüge / Visum
Der internationale Flughafen (FDF) ist in Fort de France und liegt ca. 15 Kilometer außerhalb der Stadt. Die Air France fliegt mehrmals täglich in 8,5 Stunden von Paris nach Fort de France. Europäer können mit ihrem Personalausweis oder Reisepass ohne Visum in Martinique einreisen. Für jede nicht dort wohnhafte Person ist ein Hin- und Rückflugticket Pflicht.

Klima / Segelbedingungen
Das Klima ist tropisch- warm, aber dank des ständigen Passates gut verträglich. Von Oktober bis Januar bläst der Wind deutlich stärker, in der Regel aus Nordost. Ab Mai dreht er auf Südost und weht gleichmäßig mit angenehmen 4-5 Windstärken. In den Passagen nach St. Lucia und St. Vincent segeln Sie auf offener See. Ab St. Vincent beginnt das “Segeln der kleinen Distanzen”. Bequia, Treffpunkt der Yachties und Weltumsegler, Basil’s Bar auf Mustique, das berühmte Horseshore Riff in den Tobago Cays oder die Gewürzinsel Grenada.

Liegeplätze
Selbstverstaendlich fordert allein schon die Schönheit der vielen Buchten, daß in den Grenadinen vorwiegend geankert wird,
es gibt jedoch auf jeder groesseren Insel auch mindestens eine Marina, die Möglichkeiten Wasser zu bunkern sind in ausreichendem Masse vorhanden. Vorausplanung ist natürlich hier unumgänglich, macht jedoch gerade den Karibik Flair aus.

Diese Antwort kam von unserem VDC-Experten Daniel Barone www.barone.de

Weitere Informationen finden Sie im Törnvorschlag unseres VDC – Karibik Experten

Törnvorschlag
http://www.barone.de/de/yachtcharter/toernvorschlaege/49/Karibik.html


Okt
13

Frage: Stimmt es, dass die Fragebögen zum Funkschein ab 2011 geändert werden?

Ja, die Fragebögen für SRC und LRC werden ab 1.1.2011 auf das sogenannte “Mutiple Choice Verfahren” umgestellt. Das bedeutet einen leicht geänderten Fragenkatalog, vorallem aber nur noch die Möglichkeit von “richtig” oder “falsch”.

Bisher mußten die Fragen “offen” beantwortet werden und die Prüfern hatten und haben die Möglichkeit wohlwollend ;-) zu korrigieren.

Meine Empfehlung: Schnell zur Prüfung bis 31.12. anmelden.

Diese Frage wurde beantwortet von dem VDC-Charterexperten Jochen Eschenburg, Scansail Yachts, HH


Okt
11

Törnvorschlag Seychellen – Mahé, Sihouette, Bird Island, rund Praslin, Mahé


1. Tag: Roche Caiman
Nach Ihrer Ankunft und einer herzlichen Begrüßung in der Basis Roche Caiman kann es auch schon los gehen. Gleich als erstes besuchen Sie Victoria, die einzige Stadt der Seychellen, welche auch die Hauptstadt ist. Um ein gemütliches und Mittagessen einzunehmen segeln Sie zum St. Anne Marine Park. Hier können Sie nach dem Essen schnorcheln gehen und die farbenfrohe Welt under der Wasseroberfläche erkunden. Hier wird auch für die Nacht festgemacht (10 US$ oder 10 € pro Person).

2. Tag: Silhouette – Bird Island
Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es erlebnisreich weiter nach Silhouette. Hier können Sie die Schönheit der Natur dieser zwar bewohnten, jedoch unberührten Insel, auskosten. Landing Fee 20 US§ oder 20 € pro Person. Anstatt hier an Bord zu Mittag zu essen, könnten Sie an Land beispuelsweise grillen und danach die Zeit zum Schwimmern oder Schorcheln nutzen, bevor es auch schon weiter nach Bird Island geht.

3. Tag: Bird Island
Wenn Sie gegen 5:30 Uhr auf Bird Island ankommen, sollten Sie die Zeit bis zum Morgen zum Fischen nutzen. Anschließend können Sie an Land Vogelkolonien besichtigen oder sie Schildkröten besuchen. Berühmt ist besonders die älteste Schildkröte der Seychellen namens “Esmeralda”, welche bereits über 150 Jahre alt ist. Die Landing Fee von 40 US$ bzw. 40 € pro Person ist vor Ort zahlbar.

Weitere Stops auf Ihrem Törn werden sein: Curieuse, St. Pierre, Praslin (St. Anne), Grand Anse, Côte d’Or, Insel Coco, Insel Félicité, La Digue, Grande Soeur Island

Den kompletten detaillierten Törnvorschlag  finden Sie bei Ihrem VDC-Experten Barone Yachting hier


Okt
11

Revierinformationen (Empfehlungen): Split, Trogir

In diesem Artikel möchten wir Ihnen einige schöne Stellen zwischen Split und Dubrovnik aufzeigen, die einen Besuch lohnen.

1: Marina Milna: Uriger Ort mit einer kleinen ACIMarina. Im Ort gibt es viele Restaurants, in allen Preislagen. Supermarkt und Tankstelle.

2: Insel Sv . Klement: Viele wunderschöne Ankerbuchten, z.T. mit Konobas (Restaurants). An der NE Küste finden Sie die schöne ACI Marina Palmizana. Von hier fahren Wassertaxen in den Ort Hvar.

3: Stadt Vis: Wenn man Glück hat, erlebt man abends Livemusik direkt vor der Yacht! Die Liegeplätze sind schnell belegt. Ein Einlaufen bis 14 Uhr ist empfehlenswert.

4: Ankerbucht “Gradina”: Türkisfarbenes Wasser, im hinteren Bereich die Konoba “Siloko” mit 4 eigenen Mooringtonnen, die kostenfrei genutzt werden dürfen, wenn man im Restaurant zum Essen geht.

5: Stadt Korcula: Hier muss man einfach gewesen sein. Da das aber auch andere so sehen, sollte man in der Saison bereits um 14 Uhr ankommen, um einen Liegeplatz zu ergattern. Das Restaurant “Adio Mare” inmitten der Altstadt ist berühmt.

6: Insel Lastovo: Seit 2008 auch Naturschutzgebiet und immer eine Reise wert. An der Nordküste möchten wir Ihnen das Restaurant “Augusta Insula” in der Bucht Zaklopatica sehr ans Herz legen.

7: An der Westspitze von Mljet (Nationalpark) finden Sie die die Orte Polace und Pomena. Wahlweise kann man ankern oder vor einer Konoba am Steg liegen.

8: Das Highlight von Mljet ist für uns die Bucht Okuklje. Super geschützt, landschaftlich einmalig zwischen hohen Bergen eingekesselt finden Sie mehrere Konobas. Ein Fußweg auf den gegenüber liegenden Berg lohnt für ein Fotoshooting auf die Bucht.

9: Slano: Im nördlichen Teil der Bucht finden Sie die kleine Konoba “Nono” mit einem eigenen Steg. Neben dem gemütlichen Restaurant liegt ein Badestrand. Auch an der Pier vom Ort findet sich meist noch ein freies Plätzchen.

10: Dubrovnik: Liegeplätze finden Sie eigentlich nur noch in der ACI-Marina (2 sm den “Fluss” aufwärts). Da hier auch viele Charteryachten liegen, die freitags zurückkommen, sollten Sie die Nächte Freitag und Samstag meiden, da es kaum Gastliegeplätze gibt. Nach dem Anlegen lohnt ein Gang zum Yachtclub mit Swimmingpool.

11: Insel Sipan: Im Süden liegt der kleine Ort Sudurat. Sipan ist vom Tourismus verschont geblieben. Nur wenige Rucksacktouristen verlaufen sich hierher. Die alte Oelmühle wurde in eine Konoba umgebaut. Hier zu sitzen und die Seele baumeln zu lassen hat was.

Den kompletten detaillierten Törnvorschlag  finden Sie bei Ihrem VDC-Experten Sarres Schockemöhle Yachting hier


Ältere Beiträge «